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April 23, 2009

Casinos und die Wirtschaftskrise

Zu Anfang der Wirtschaftskrise waren sich Wirtschaftsbeobachter uneinig, welche Auswirkungen die Krise auf Casinos haben wird: Wird auch dieser Sektor vom allgemeinen Einbruch erfasst werden, oder werden Leute, die der bitteren Realität entfliehen wollen, den Casinos einen Auftrieb bescheren? Im Herbst verzeichnete Las Vegas Rückgänge, die eindeutig auf die Wirtschaftskrise zurück zu führen waren. Zu Jahreswechsel wendete sich jedoch das Blatt. Mit über 300.000 Besuchern zu Silvester verzeichnete Las Vegas Zahlen, die deutlich über den erwarteten liegen. Doch wie sieht die Lage für Online Casino Anbieter aus? Kenner der Branche behaupten, dass gerade in schweren wirtschaftlichen Zeiten wie diesen der Reiz des "schnellen Geldes" lockt, welches aber mit einem gewissen Risiko verbunden ist, das manche Spieler gerade in solch einer Situation nicht richtig einzuschätzen wissen. Umso wichtiger, dass es Safe & Fair Play Organisationen gibt, die gegen Spielsucht ankämpfen. Denn genau das ist eine Gefahr, die in Krisenzeiten am höchsten zu werden droht. Hierbei ist zu bemerken, dass die Gefahr der Sucht naturgemäß bei reinen Glücksspielen, wie Spielautomaten, am größten ist.

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April 07, 2009

„Singin’ in the rain“ auf westfälischem Parkplatz

Eine Frau aus dem Münsterland erhält mit leichter Verspätung etwas über vier Millionen Euro aus dem Jackpot der Zusatzlotterie Spiel 77. Bereits am Samstag, dem 21. März 2009 erzielte die Dame als einzige Gewinnerin bundesweit mit der Losnummer 5560001 die höchste Gewinnklasse der Lotterie Spiel 77. Ihren Volltreffer bemerkte die Spielerin jedoch nicht!

Sie hatte zum Preis von insgesamt 6,10 Euro vier Reihen plus Spiel 77 und SUPER 6 gespielt und stellte beim LOTTO „Drei Richtige“ fest. Gewinnquote: 9,20 Euro – eine überschaubare Summe, die sich die Münsterländerin erst beim nächsten Tippen auszahlen lassen wollte. So betrat sie erst genau eine Woche später wieder ihre LOTTO-Annahmestelle. Überraschenderweise meldete das LOTTO-Terminal nach dem Einlesen der Spielquittung aber einen „Zentralgewinn“. „Das heißt, Sie haben mindestens 5.000 Euro gewonnen, es könnte auch mehr sein“, erläuterte die Annahmestellenleiterin der verdutzten Gewinnerin. Diese bat nun darum, doch nachzuschauen, wie viel sie denn nun genau gewonnen habe. Da in der Annahmestelle zu dieser Zeit reges Treiben herrschte, empfahl die Annahmestellenleiterin aus Diskretionsgründen, hierfür besser einen ruhigeren Zeitpunkt abzuwarten. Die Tipperin entschloss sich daher, ihre Spielquittung zusammen mit einer aktuellen Ausgabe der LOTTO-Zeitschrift „Glück“ mit nach Hause zu nehmen, um dort später selbst in Ruhe die exakte Höhe des Gewinns zu ermitteln. In der Vorfreude auf vielleicht 8.000 oder sogar 10.000 Euro fuhr sie jedoch nicht direkt nach Hause, sondern suchte zunächst einen Supermarkt auf, um die Einkäufe für das Wochenende zu erledigen. So viel Zeit musste sein, auch wenn sie sich über ihren – wie sie glaubte – vier- oder sogar
fünfstelligen Gewinn unbändig freute. Doch als echte Westfälin wollte sie nichts überstürzen und zunächst einmal in Ruhe die nötigen Besorgungen erledigen.
Endlich wieder daheim, begab sich die Münsterländerin nun doch einmal an die Feststellung ihrer konkreten Gewinnsumme. Also beherzt die „Glück“-Zeitung zur Hand genommen – in diese hatte die Tipperin auch ihre Original-Spielquittung gelegt. Doch ausgerechnet dieses wichtige Dokument war plötzlich nicht mehr aufzufinden. Nach vergeblichem Suchen zwischen den Einkäufen und im PKW und langsam aufkommender Panik begab sie sich zurück zu dem Supermarkt, in der Überzeugung, dort irgendwo die Spielquittung verloren zu haben. Der Gedanke, dass ihr ein Gewinn von vielleicht 8.000 Euro durch eine Unachtsamkeit entgehen sollte, war für die Westfälin absolut inakzeptabel. Ein erster Gang über den Parkplatz blieb erfolglos.


Inzwischen hatte es auch noch angefangen zu regnen. Niedergeschlagen und ratlos im Auto sitzend fielen ihr in einer Ecke des Parkplatzes zwei weiße Flecken auf. Ohne große Hoffnung und quasi als „letzte Chance“ begab sie sich dorthin und stellte fest, dass es sich bei einem dieser „Flecken“ tatsächlich um die Spielquittung handelte. Offenbar hatte der Wind das wertvolle Papier zunächst fortgeweht, der Regen hatte dann aber dafür gesorgt, dass es quasi auf dem Boden festklebte. „Glauben Sie mir, in dem Moment hätte ich beinahe vor Freude ‚I’m singing in the rain’ angestimmt“, bekundete die doppelt glückliche Finderin gegenüber dem WestLotto-Gewinnerbetreuer. Richtig schwindelig wurde der Münsterländerin, als sie dann zu Hause endlich den wahren Wert ihrer Spielquittung feststellen konnte. Nicht 8.000, sondern 4.070.000 Euro hatte sie dank des „Ja“-Kreuzes bei Spiel 77 gewonnen – die höchste Quote, die in diesem Jahr im Spiel 77 ausgeschüttet werden konnte.

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